TARIFEINHEIT - UND JETZT?

Nun ist es durch den Bundestag. Das Tarifeinheitsgesetz geht seinen Weg und wird – unabhängig davon ob es von Karlsruhe später wieder kassiert wird - die Welt der Gewerkschaftsbewegung grundlegend verändern.


Viele von uns hatten die Hoffnung, der Gesetzentwurf würde aufgrund der Erkenntnis der Nichtkonformität mit dem Grundgesetz zurückgezogen. Wir sind eines Schlechteren belehrt worden.


  • Was bedeutet aber nun dieses neue „Arbeitnehmerentmündigungsgesetz“ für die Nahverkehrsgewerkschaft?
  • Sind wir vom Untergang bedroht?
  • Werden wir abgeschafft?
  • Sind wir jetzt ein zahnloser Tiger, zum tatenlosen Zusehen verdammt?

Ganz klar und deutlich: NEIN!


Gerade jetzt sollten wir uns nicht den Tarifabschlüssen anderer Organisationen kampf- und kommentarlos ergeben. Wir haben nun die klare Aufgabenstellung, unsere Positionen ab sofort noch klarer und deutlich hörbarer in der Betriebsöffentlichkeit zu vertreten.


Unser Ziel ist hier ganz klar gesteckt. Nur in den Betrieben in welchen wir die größere Gewerkschaft sind, können wir die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsverhältnisse der Kolleginnen und Kollegen deutlich verbessern. Wir dürfen und werden jetzt nicht frustriert den Kopf in den Sand stecken, sondern die Herausforderung annehmen um in den vielen Betrieben in welchen wir aktiv sind jetzt auch das Ziel klar und deutlich vernehmbar auf unsere Fahnen schreiben: WIR SIND DER NAHVERKEHR!


Und jetzt wollen wir auch in den Betrieben die größere Gewerkschaft sein! Und wo wir es noch nicht sind - werden! Wenn nicht jetzt – wann dann?


Jetzt Miglied werden!