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BEM Gespräch

Liebe Kollegen/innen wir haben für euch nachgeschaut:

- Prävention §84 Abs. 2 SGB IX Rehabilitation -

 

Die Vorschrift zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) ist für den Arbeitgeber bindend und zum Schutz der Arbeitnehmer/in, die innerhalb eines Jahres (12 Monate) ununterbrochen länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind.

§ 84 Absatz 2 SGB IX stellt hierfür die gesetzliche Grundlage dar und verpflichtet Arbeitgeber seit Mai 2004 dazu, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen, wenn die Arbeitnehmer/in ununterbrochen oder kontinuierlich während der letzten 12 Monate (bezieht sich auf den Zeitpunkt der Ersterkrankung und nicht auf ein Kalenderjahr) 6 Wochen arbeitsunfähig erkrankt war.

 

Gemeinsam mit dem betroffenen Beschäftigten muss eine Betrachtung (nur der BEM-Verantwortlichen und Ihr; außer ihr wünscht die Anwesenheit des Betriebsrats oder/ und einer Person eures Vertrauens) der aktuellen Arbeitssituation erfolgen.

 

Ziel ist, die Ursache der Arbeitsunfähigkeit herauszufinden.

 

Das BEM- Gespräch soll dabei helfen, den Arbeitsplatz der betroffenen Beschäftigten zu erhalten und die Gesundheit langfristig wieder herzustellen.

 

Wir setzen bei der Durchsetzung des rechtlichen Anspruchs auf Eingliederungsmaßnahmen und Lösungsfindung auf die Kompetenz der Interessenvertretungen.

 

Wir empfehlen, das BEM-Gespräch auf alle Fälle wahrzunehmen.

Bei Fragen sprecht uns vor dem Gespräch an.

Muss ich eine Unterschrift auf einem Schriftstück, das mir vorgelegt wird, leisten?

DANKE

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Klarstellung des geplanten Warnstreiks

Sucht

psyische Belastung am Arbeistplatz

An die Betriebliche Altersversorgung gedacht?

Frauenbeauftragte der NahVG

Fristlosen Kündigung bei Bagatelldiebstähle?

Wir weisen euch darauf hin, dass bereits Bagatelldiebstähle zur fristlosen Kündigung führen können. 

 

Erinnert euch an das Emmely-Urteil, dort ging es um einen Pfandbon von nicht einmal 2,00 €.

 

Der gleiche Sachverhalt liegt bei der Mitnahme von Fundsachen vor. Beide „Taten“ stellen einen starker Vertrauensmissbrauch gegenüber dem Arbeitgeber dar.

 

Anders ausgedrückt, ein vorsätzlicher Verstoß des Arbeitnehmers gegen seine Vertragspflichten kann eine fristlose Kündigung auch dann rechtfertigen, wenn der damit einhergehende wirtschaftliche Schaden gering ist.

 

Umgekehrt ist nicht jede unmittelbar gegen die Vermögensinteressen des Arbeitgebers gerichtete Vertragspflichtverletzung ohne Weiteres ein Kündigungsgrund. Maßgeblich ist hier Paragraph 626 Abs.1 BGB 

 

§ 626 Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

 

(1) Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

 

(2) Die Kündigung kann nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Der Kündigende muss dem anderen Teil auf Verlangen den Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen.

STREIKEN JA - ABER WOFÜR?

Liebe Freunde von der Verdi wann können wir eine Waschmaschine bei euch kaufen?

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Erstaunen mussten wir wieder feststellen, dass unsere lieben Freunde von der Verdi die Unwahrheit verbreiten.

 

 

Die Versicherungsleistungen der NahVG haben Bestand, nur ist es so das wir schon lange nicht mehr mit der Signal Iduna zusammen arbeiten.

 

Meine lieben Freunde von der Betriebsgruppe Verdi das kann passieren, wenn man schlecht recherchiert und Schreiben von anderen übernimmt.

 

Wir sind eine Gewerkschaft und kein Versicherungsdienstleister.

 

Der Eindruck entsteht aber, wenn man liest wie die Versicherungs-leistungen der Verdi verkauft werden.

 

Liebe Freunde von der Verdi, wann können wir eine Waschmaschine bei euch kaufen?

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

Wir von der NahVG sind kein Versicherungsdienstleister.

 

Aber die Leistungen werden erbracht von Partnern der NahVG Mobil, nur reden wir nicht darüber.

 

Wir stehen für Wahrheit und Ehrlichkeit.

 

Nein !

 

Wir arbeiten nicht mit Verdi zusammen, denn uns trennen Welten!

 

 

Eure Ortsgruppe

Frankfurt

 

 

 

 

 

 

In Erinnerung an Klaus Peter von Michalkowsky

 

 

 

Wir können nicht verhindern,

 

dass der Tod einen Freund

     aus unserer Mitte reißt

 

 

Aber wir können sehr wohl verhindern,

dass der Tod die Erinnerungen

an diesen guten Menschen mitnimmt.

 

Mit Trauer und Anteilnahme geben wir Nachricht

vom Tod unseres Mitglieds

Klaus Peter von Michalkowsky.

 

Menschlichkeit und Freundlichkeit machten ihn

zu einem besonders liebenswerten Menschen.

Wir trauern mit seiner Familie und werden

unseren Kollegen Klaus Peter ein ehrenvolles

Andenken bewahren.

 

 

Eure Ortsgruppe

Frankfurt

Stress am Arbeitsplatz

 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Was bedeutet Stress am Arbeitsplatz?

 

 

In der heutigen Zeit ist der Begriff Stress ein Schlagwort für die Bezeichnung eines Belastungszustandes, dem sich Menschen alltäglich - insbesondere am Arbeitsplatz - ausgesetzt sehen und den sie häufig beklagen.

 

Stress ist zu einem unvermeidbaren Teil unseres Lebens geworden.

 

 Stress an sich ist nichts Unnatürliches. Mit Stress verhält es sich so ähnlich wie mit dem Blutdruck – jeder hat einen. Es fragt sich nur, wieviel. Stress ist eine normale Reaktion, die uns dabei hilft, mit Herausforderungen fertig zu werden. Wenn wir allerdings zu viel davon haben, bekommen wir Schwierigkeiten, zu viel Stress auf Dauer ist ungesund und kann krank machen, daher brauchen wir die Fähigkeit, damit fertig zu werden

 

Das bedeutet, sich folgender Frage zu stellen: Wie kann ich meine Aufgaben und meinen Alltag richtig steuern und lernen wie ich gelassener mit den Stresssituationen umgehen kann.

 

Wenn ihr dazu Fragen habt oder Hilfe braucht sprecht uns an

 

Eure Ortsgruppe

Frankfurt

Stellungnahme

Es ist verwunderlich

 

Es ist verwunderlich,

 eine Betriebsgruppe

 bei „Goggle-Suche“ sehr weit oben zu finden!

 Hier wurde sehr viel Geld ausgegeben!

 

 

Die Gewerkschaft ver.di darf die Räumlichkeiten der VGF nutzen.

z.B. für Mitgliederversammlungen (STZW) oder Betriebsgruppensitzungen (BR-Raum F 002)

Hat ver.di keine eigenen Räume?

 

Hier entsteht der Eindruck, dass die Geschäftsführung die Gewerkschaft ver.di bevorzugt behandelt.

 

Wird hier eigentlich noch im Sinne der Kollegen/innen gehandelt?

 

Was ist noch möglich?

 

Was kommt als nächstes?

 

 Eure Ortsgruppe

Frankfurt

Habt ihr auch die Nase voll?

Fühlt ihr euch im Stich und allein gelassen

von

eurer Gewerkschaft?

 

Dann habt ihr die Falsche!

Es wird Zeit zu handeln wechselt jetzt!

 

 

Wir sind nicht käuflich!

 

Wir haben Mut!

 

Wir helfen jedem!

 

WIR KÄMPFEN!

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Verdi Kündigung
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NahVG-Beitrittserklaerung
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 Weihnachfeier 2015     

 

Eine kleine Erinnerung

 

Anbei wollen wir euch natürlich noch die Kollegen vorstellen, die bei der Weihnachfeier einen Gutschein gewonnen haben.

  Jürgen              Stefan             Medin                  Maurico           Serafin

Wir bedanken uns für die gelungene Weihnachfeier und die rege Teilnahme.

 

Deswegen freuen wir uns auch auf die kommende Weihnachfeier 2016!

 

Eure Ortsgruppe

Frankfurt

Bilanz R-Wagen bei Hitzewelle

 

Liebe Kollegen/innen wir

 möchten Euch über

Bilanz R-Wagen bei Hitzewelle

informieren!

 

Auf politischer Ebene haben wir, die 

NahVG

Gespräche geführt.

 

Fakt ist:

Der R-Wagen bleibt noch einige Zeit im Einsatz

 

Wir wurden von der politischen Seite zu einem 2. Gespräch eingeladen,

um alternative Lösungen beim Einsatz des R-Wagens vorzustellen.

 

Diese alternativen Lösungen müssen natürlich von der politischen Seite geprüft werden.

 

Uns wurde eine Rückmeldung zugesagt!

Sobald uns diese vorliegt, werden wir Euch darüber informieren!

 

Eure Ortsgruppe

 Frankfurt

Aufhebung aller Auflagen

 

 

 

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

 

 

wir wissen vom Schreiben bezüglich der Aufhebung aller Auflagen, die die Fahrtauglichkeit betreffen.

 

Mit Fragen könnt Ihr Euch vertrauensvoll an uns wenden!

 

Unsere Mitglieder erhalten kostenlosen Rechtsbeistand!

 

Eure Ortsgruppe Frankfurt

 

Pressemitteilung Verfassungsbeschwerde

ERSTER KONKRETER ANWENDUNGSFALL:


NAHVERKEHRSGEWERKSCHAFT LEGT VERFASSUNGSBESCHWERDE GEGEN TARIFEINHEITSGESETZ EIN

 

 

Die Nahverkehrsgewerkschaft (NahVG) hat in enger Abstimmung mit ihrem Dachverband als erste Gewerkschaft Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz (TEG) erhoben.

 

Köln, 18.11.2015
Erstmalig nach den im Oktober abgelehnten Eilanträgen dreier Sparten-gewerkschaften liegt im Falle der NahVG eine konkrete und massive Benachteiligung vor. Die Verfassungsrichter behielten sich ausdrücklich vor, bei einer erheblichen Änderung der Tariflandschaft doch noch eine einstweilige Anordnung gegen das TEG zu erlassen, bevor eine Entscheidung im Hauptverfahren fällt.


„Wir haben sogar die Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht gemäß der Begründung zur Ablehnung der einstweiligen Verfügungen im Oktober, die Angelegenheit von Amtswegen neu bewertet.“, so Axel Schad, Vorsitzender der NahVG. „Wir sehen uns in unseren verfassungsmäßig verbrieften Rechten als junge Fachgewerkschaft nicht nur extrem beschnitten, sondern auch existenziell bedroht.“


Das Tarifeinheitsgesetz sieht vor, dass bei kollidierenden Tarifverträgen in einem Betrieb nur die Rechtsnormen des Tarifvertrags derjenigen Gewerkschaft anwendbar sind, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des zuletzt abgeschlossenen Tarifvertrags im Betrieb die meisten Mitglieder hat.

 

Die NahVG hat von Beginn der Planungen an gemeinsam mit einem Großteil der in Deutschland vertretenen Gewerkschaften den aus unserer Sicht verfassungswidrigen Eingriff in das Grundrecht der Koalitionsfreiheit scharf kritisiert.
Auch namhafte Verfassungsrechtler und selbst der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hatten das Gesetz während des Gesetzgebungsverfahrens als verfassungswidrigen Grundrechtseingriff bezeichnet.


Wir sind stolz und dankbar, Herrn Univ.-Prof. Däubler zu unserer Vertretung vor dem Bundesverfassungsgericht gewonnen zu haben und sehen dem nun beginnenden Verfahren mit großer Zuversicht entgegen.

Nachgefragt

Unsere Nachfrage zu folgenden Problemen: 


U5 Wagen - Türprobleme

und

Handhabung bei Bombenalarm - herrenloses Gepäckstück


Die Geschäftsführung hat zu den Türproblemen der U5 Wagen umfassend Auskunft gegeben. Hier wurde von der Geschäfts-führung nachgedacht, mit dem Betriebsrat gemeinsam einen Ausgleich für die entstandenen Unannehmlichkeiten zu schaffen.


Verwunderlich ist hier eine Aussage von Gewerkschaftsvertreter die so nicht nachvollziehbar ist. „Ein“ Betriebsratsmitglied oder eine Gewerkschaft können dies nicht bestimmen.


Wegen der Handhabung im Falle eines Bombenalarmes aufgrund eines herrenlosen Gepäckstückes haben wir bisher leider noch keine Antwort erhalten.

 

Sobald uns diese vorliegt informieren wir euch umgehend.

Krank vor dem Urlaub 

Leider kommt es immer wieder vor das der Betrieb „nach Krankheit eines Arbeiters“ mindestens einen Arbeitstag einfordert bevor dieser Arbeitnehmer in den Urlaub gehen kann, was häufig zu Diskussionen führt.

 

Dies ist nicht korrekt da es keine rechtliche Bestimmung existiert, die besagt das eine Mindestanzahl von Arbeitstagen zwischen Erkrankung und Urlaub vorliegen muss.

Ist der Urlaub genehmigt worden im Voraus, kann der Arbeitgeber keine Verschiebung oder Umbuchung vom Arbeitnehmer verlangen.

Verweigert der Arbeitgeber diesen Urlaub nach vorausgegangener  Erkrankung des Arbeitnehmers, so kann ihn der Arbeitnehmer erfolgreich vor dem Arbeitsgericht einfordern.

Verhalten im Rechtsfall

Liebe Kolleginnen und Kollegen


hier möchten wir nochmals daran erinnern wie das Verhalten in einem Rechtsstreit oder Diensthaftplicht geregelt werden muss:


  • Bitte die Ortsgruppe Frankfurt Informieren
  • Die Ortsgruppe Frankfurt stellt ein Schadensformular aus
  • Das Dienstleistungszentrum wird euch dann Kontaktieren


Der falsche Weg ist:


sich auf eigene Faust einen Anwalt zu suchen. Anschliessend der NahVG die Rechnung zu präsentieren.


Es gibt Regeln und an die müssen wir uns alle halten.


Die Ortsgruppe Frankfurt bittet hier um Beachtung

Thema Hitze in Fahrzeugen ohne Klimatechnik

Aufgrund der Hitzewelle möchten wir darauf hinweisen:

 

Das beim Dienst in einem Fahrzeug ohne Klimaanlage die körperlichen, sowie geistige Befähigung bestehen muss!

 

Das bedeutet: Stellst du fest, dass auf Grund der hohen Temperaturen, du selbst eine Gefahr für dich und dritte bist, ist dies sofort der Leitstelle mit zu teilen.

 

Geschieht dies nicht, kann es sein, dass die Diensthaftpflicht im Falle eines Unfalls die Zahlung verweigert.

 

Wir von der NahVg möchten auch darum bitten immer genügend Getränke mit zum Dienst zu nehmen.

 

Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist bei dieser Wahnsinns Hitze konzentriert zu bleiben und wünschen euch weiterhin eine gute und unfallfreie Fahrt.

Bombenalarm

Am 19.07.2015 ca. 15.52 Uhr , wurde in der U-Bahn Station Konstablerwache, ein herrenloser Koffer gefunden. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es sich hierbei um eine Bombe handelt. 


Der Bahnsteig wurde für Fahrgäste gesperrt, jedoch mussten die Kollegen mitsamt den Fahrgäste diesen Bereich passieren, ohne die Haltestelle an zu fahren.Erst die Polizei hat gegen 16.30 Uhr den Betrieb eingestellt.


Was wäre wenn?


So sollte es eigentlich sein.


  • Alarmierung und Evakuierung
  • Maßnahmen der Alarmierung und Evakuierung (Brandschutz, Bombendrohung,
  • verdächtige Sendungen) sind Gebäude bezogen festzuhalten.
  • Die Mitarbeitenden müssen über diese Maßnahmen informiert werden.
  • Der Zugang zu abgeschlossenen Räumen muss für die Abklärung von Brand- und Gasalarmen gewährleistet sein (Beispiel Computerräume, Hosts).
  • Fluchtwege sind immer frei zu halten.
  • In baulich komplexen Gebäuden, in denen sich mehr als 200 Personen aufhalten   können (inkl. Drittpersonen), sind Maßnahmen für eine zweckmäßig Evakuation des Personals zu treffen.

TARIFEINHEIT - UND JETZT?

Nun ist es durch den Bundestag. Das Tarifeinheitsgesetz geht seinen Weg und wird – unabhängig davon ob es von Karlsruhe später wieder kassiert wird - die Welt der Gewerkschaftsbewegung grundlegend verändern.


Viele von uns hatten die Hoffnung, der Gesetzentwurf würde aufgrund der Erkenntnis der Nichtkonformität mit dem Grundgesetz zurückgezogen. Wir sind eines Schlechteren belehrt worden.


  • Was bedeutet aber nun dieses neue „Arbeitnehmerentmündigungsgesetz“ für die Nahverkehrsgewerkschaft?
  • Sind wir vom Untergang bedroht?
  • Werden wir abgeschafft?
  • Sind wir jetzt ein zahnloser Tiger, zum tatenlosen Zusehen verdammt?

Ganz klar und deutlich: NEIN!


Gerade jetzt sollten wir uns nicht den Tarifabschlüssen anderer Organisationen kampf- und kommentarlos ergeben. Wir haben nun die klare Aufgabenstellung, unsere Positionen ab sofort noch klarer und deutlich hörbarer in der Betriebsöffentlichkeit zu vertreten.


Unser Ziel ist hier ganz klar gesteckt. Nur in den Betrieben in welchen wir die größere Gewerkschaft sind, können wir die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsverhältnisse der Kolleginnen und Kollegen deutlich verbessern. Wir dürfen und werden jetzt nicht frustriert den Kopf in den Sand stecken, sondern die Herausforderung annehmen um in den vielen Betrieben in welchen wir aktiv sind jetzt auch das Ziel klar und deutlich vernehmbar auf unsere Fahnen schreiben: WIR SIND DER NAHVERKEHR!


Und jetzt wollen wir auch in den Betrieben die größere Gewerkschaft sein! Und wo wir es noch nicht sind - werden! Wenn nicht jetzt – wann dann?


Jetzt Miglied werden!

Überstunden

Ich wurde mit Minusstunden geplant. Kann jetzt frei über mich verfügt werden?

 

Nein. Der Schichtplan ist verbindlich. Wenn hier mit Minusstunden geplant wurde, ist der Arbeitgeber selber schuld. Mit der Anordnung des Schichtplans hat der Arbeitgeber von seinem Direktionsrecht Gebrauch gemacht. Einseitig kann er nichts mehr ändern. Nur mit beiderseitigem Einverständnis kann eine Änderung erfolgen.

 

Muss mein Arbeitgeber Überstunden konkret anordnen?

 

Es reicht noch nicht, wenn man einfach länger bleibt oder im Rahmen einer Gleitzeitregelung kurzfristig Stunden sammelt, um beispielsweise am Freitag eher gehen zu können. Überstunden müssen mit Wissen und Wollen des Arbeitgebers erfolgen; also entweder direkt angeordnet werden, oder es muss in sonstiger Weise zum Ausdruck kommen, dass die Arbeit über das übliche Zeitmaß hinaus gebilligt beziehungsweise geduldet wird.

 

Welche Auswirkungen haben Schwangerschaft, Schwerbehinderung, Teilzeit oder Ausbildung?

 

Schwerbehinderte müssen auf ihren Wunsch von der Mehrarbeit freigestellt werden. Schwangere dürfen maximal 8,5 Stunden täglich beschäftigt werden und gar nicht zwischen 20 und 6 Uhr. Bei Teilzeit auf Wunsch des Arbeitnehmers kann nur mit ausdrücklicher Einwilligung die Arbeitszeit verlängert werden. Auszubildende sind von Überstunden auszunehmen.

 

Darf mein Arbeitgeber mich in meiner Freizeit anrufen?

 

Anrufen darf der Arbeitgeber, nur muss man das Telefonat nicht annehmen. Freizeit ist Freizeit und beinhaltet auch das Recht, nicht erreichbar zu sein. Bei spontanem Arbeitsausfall ist man nicht verpflichtet, sich selber um Ersatz zu kümmern und seine Kolleginnen oder Kollegen in der Freizeit anzurufen. Das ist Aufgabe des Arbeitgebers.

 

Was ist bei Notfällen?

 

Ein Notfall liegt nur vor, wenn ohne sofortiges Handeln nicht wiedergutzumachende Schäden eintreten würden. Notfälle sind unvorhersehbar und nicht anders abwendbar. Belastungsspitzen oder Krankheitsausfälle gehören nicht dazu. Diese treten immer wieder auf. Selbst bei echten Notfällen, wie Frost, Sturm oder ähnliches, muss versucht werden, die Mitbestimmungsrechte zu wahren.

 

Darf ich mich weigern Überstunden zu leisten?

 

Kommt darauf an. Wie oben dargelegt, darf der Arbeitgeber in Betrieben mit Betriebs- / Personalrat Überstunden nur anordnen, wenn er das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats / Personalrats beachtet hat. Eine andere Grenze ergibt sich aus dem Arbeitszeitgesetz: Ohne eine Ausnahmeregelung darf die Arbeitszeit maximal 10 Stunden (ohne Pausen) betragen. Wird diese Zeit überschritten, ist eine Weigerung ungestraft möglich. Gleiches gilt, wenn Ruhezeiten nicht eingehalten werden, zum Beispiel, wenn während der Rufbereitschaft die Arbeit aufgenommen wird. Generell gilt aber: Bevor man die Arbeit verweigert, sollte man sicher sein, dass die Anordnung Überstunden zu leisten nicht wirksam ist. Also am besten zuerst mit dem Betriebsrat / Personalrat sprechen und sich notfalls durch Dritte Rat holen.

 

Wie beweise ich vor Gericht meine Überstunden?

 

Erster Schritt ist es, alle Stunden gründlich aufzuschreiben. Ferner sollte man diese Stunden vom Arbeitgeber oder seinem Vorgesetzten abzeichnen lassen. Dann ist man erst mal auf der sicheren Seite. Generell ist der Arbeitnehmer für den Anfall der Überstunden und deren Notwendigkeit darlegungs- und beweisbelastet. In diesem Zusammenhang muss der Arbeitnehmer vortragen, dass die Stunden angeordnet, gebilligt, geduldet und zur Erledigung der geschuldeten Arbeit notwendig waren.